TuS Helene Essen – Spvgg. Sterkrade-Nord 2:2 (0:0)
Ort: Bäuminghausstraße, Ascheplatz
Mannschaftsaufstellung:
1 Fabian Wöpke, 2 Christian Kitzmann, 5 Moritz Goczick, 6 Martin Lepiorz, 8 Milco Radevski,
9 Sokol Kolmaka, 10 Ghazi Ali Khan, 11 Sven Gäbel (7 Stefan Kutzner, 70.min), 13 Albert
Ntekoh, 18 Stefan Jagalski, 20 Burak Piri
Torfolge:
1:0 Moritz Goczick (63.min)
1:1 Mike Ratkoswki (72.min)
2:1 Sokol Kolmaka (90.min)
2:2 Mike Ratkowski (90.+1.min)
Spielbericht:
Die Enttäuschung der Schützlinge um Trainer Hüseyin Tok war nach dem unnötigem Remis gegen den Tabellenführer groß. Die Helenen boten dem Tabellenführer Paroli und hatten über das ganze Spiel die klar besseren Torchancen. Die Sterkrader konnten nach dem Spiel froh sein, dass sie zumindest den einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten.
Nach der desolaten Hinspielniederlage (2:11) war Wiedergutmachung angesagt gegen die Elf von Lars Mühlbauer. Entsprechend energisch und kämpferisch wollten wir ins Spiel gehen. Die erste Halbzeit sollte ein Spiel auf Augenhöhe sein. Das der Tabellenerste gegen das Schlusslicht der Liga spielt war zu keinem Zeitpunkt wirklich sichtbar. Die klarste Torchance sollten wir in der ersten Halbzeit haben. Im gegnerischen 16er wurde der Ball quer gespielt und für die meisten Zuschauer und Spieler war ein Handspiel eines gegnerischen Spielers zu sehen. Eigentlich ein Handelfmeter. Der Schiedsrichter ließ weiterlaufen und so landete
der Ball vor den Füßen von Kapitän Molle Goczick, der den Ball direkt nahm und aus etwa 11 Metern abzog. Der Torwart war leicht dran und lenkte den Ball an die Latte. So ging es dann mit einem 0:0 in die Pause.
Die zweite Halbzeit war abwechslungsreicher. Beide Mannschaften spielten auf Sieg. Später war es dann ein offener Schlagabtausch, wo es rauf und runter ging. Etwa eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff sollte dann der verdiente Führungstreffer für uns fallen. Nach einem Freistoß von halblinker Seite war wiederum Molle alleine vor dem Torwart und köpfte den Ball halb mit dem Kopf und halb mit der Schulter unhaltbar für den Torwart ins Tor. Die Erleichterung war den Spielern anzusehen. Doch Konzentration hieß nun die Devise. Zu oft haben wir in der Vergangenheit eine Führung leichtfertig abgegeben. So sollte der Ausgleich nicht lange auf sich Warten lassen. Circa zehn Minuten nach dem Führungstreffer wurde ein Freistoß an den 16er gebracht, wo unsere Abwehr ein wenig unaufmerksam war und der lange Stürmer der Sterkrader konnte den Ball per Kopf gegen die Laufrichtung des Torwarts
im Tor unterbringen. Einfach unglaublich, wie wir die Gegentore bekommen. Viel zu einfach.
Jetzt sollte der offene Schlagabtausch kommen. Beide Mannschaften waren mit dem 1:1 nicht zufrieden. Die nächste Großchance hatten wir, als Milco den heute bärenstarken
Kapitän Molle einsetzte, der im 16er alleine vor dem Torwart auftauchte. Leider trat dieser in den Boden, sodaß der Torwart den Schuß abwehren konnte. Auf der anderen Seite wurde ein gegnerischer Spieler gut freigespielt und spielte den Ball über den herauseilenden Torwart. Der Ball tupfte ein-, zweimal auf und ging an die Latte. Nochmal Glück gehabt.
Tragische Schlussphase nach Führungstreffer
Das Ende des Spiels war eigentlich an Dramatik nicht mehr zu übertreffen. Wir setzten ebenfalls
alles nach vorne. Martin kam an den Ball und spielte am 16er unseren Sturmtank Sokol frei, der mit einem Linksschuß den Führungstreffer und somit eigentlich den Siegtreffer besorgte. Der
Jubel kannte auf Helenenseite keine Grenzen. Das sollte es doch gewesen sein. Noch zwei Minuten waren zu spielen. Den Ball einfach nur noch aus der Gefahrenzone fernhalten. Kaum hatten wir uns
positioniert, schon kamen die Gäste unbedrängt bis zum 16er und auf halbrechter Seite wurde ein gegnerischer Spieler freigespielt. Vollkommen freistehend schoß dieser aus etwa 7,8 Metern den
Ball unhaltbar zum Aosgleich. Kurze Zeit darauf wurde das Spiel abgepfiffen.
Fazit:
Ein unnötig vergebener Sieg, den wir heute verdient hatten. Die Jungs haben gekämpft, dagegen gehalten und die besseren Torchancen waren auf unserer Seite. Es ist nicht das erste Mal passiert. Von Pech kann man hier wohl nicht mehr reden. Jetzt stehen drei schwere Auswärtsspiele an.
Die Mitgliederversammlung des TuS Helene hat am 28.02.2012 einen neuen Vorstand gewählt:
